Experimentell
Praxis-Richtwert8–12 GB VRAM
Nur über Low-VRAM-Workflows, quantisierte Weights, kleinere Ausgaben und starkes CPU-Offloading realistisch.
MiniMax H3 Hardware-Guide · Stand 8. August 2026
MiniMax H3 lässt sich lokal betreiben, aber es gibt keine einzige offizielle Mindest-VRAM-Angabe. Was du brauchst, hängt davon ab, ob du kompakte INT8-Dateien, ein GGUF-Build oder die originalen BF16-Checkpoints nutzt.
Kurzfassung: 16 GB reichen mit Quantisierung und Offloading zum Loslegen; 24–32 GB sind alltagstauglicher; 8–12 GB bleiben ein Experiment.
Prüfe deine Hardware, bevor du 42,5 GB oder mehr herunterlädst.
Hardware-Check
Wähle Hardware und geplanten Workflow. Wir schätzen die Alltagstauglichkeit anhand der aktuellen kompakten ComfyUI-Dateien und veröffentlichter Setups.
Geeignet für einen kompakten ComfyUI-Workflow mit CPU-Offloading. Starte mit Preview-Auflösung und kurzen Clips, bevor du die Last erhöhst.
Nur ein Praxis-Richtwert — keine offizielle MiniMax-Hardwarezertifizierung.
Kurzantwort
Es gibt keine einzige offizielle Mindest-VRAM-Angabe. Der praxisnahe Zielwert ändert sich mit Weight-Format, Workflow, Auflösung und dem Umfang des CPU-Offloadings.
Für die meisten Desktop-Nutzer ist 16 GB VRAM plus 64 GB System-RAM nur dann ein brauchbarer Einstieg, wenn quantisierte Weights und CPU-Offloading im Spiel sind. Eine 24-GB-GPU ist alltagstauglicher, 32 GB geben mehr Spielraum für Referenz-Workflows und größere Ausgaben.
Routen mit 8–12 GB VRAM sind experimentell. Sie brauchen oft GGUF-Weights, niedrigere Auflösungen, aggressives Offloading — und deutlich längere Generierungszeiten.
„Modell lädt“ und „angenehm nutzbar“ sind nicht dieselbe Anforderung.
Experimentell
Praxis-RichtwertNur über Low-VRAM-Workflows, quantisierte Weights, kleinere Ausgaben und starkes CPU-Offloading realistisch.
Lauffähig
Praxis-RichtwertEin praxisnaher Einstieg für kompakte INT8- oder GGUF-Workflows, idealerweise mit mindestens 64 GB System-RAM.
Praxistauglich
Praxis-RichtwertBesser geeignet für lokale Generierung, längere Clips und höhere Arbeitsauflösungen — Speicherverwaltung bleibt trotzdem nötig.
Empfohlen
Praxis-RichtwertMehr Spielraum für Ref2VA, größere Ausgaben und weniger aggressive Offloading-Kompromisse.
Deployment-Pfade
Der Hardwarebedarf ändert sich stark, je nachdem welche Dateien und welche Runtime du nimmst.
| Pfad | Am besten für | Lokale GPU | Dateigröße | Kennzeichen |
|---|---|---|---|---|
| Browser-Generator | Schnell testen und erstellen | Nicht nötig | 0 GB | Schnellster Start |
| ComfyUI INT8 | Lokale Creator | 16–32 GB praxisnah | 42.5–63.5 GB | Native Nodes und Workflows |
| Community-GGUF | Low-VRAM-Experimente | 8–16 GB | Je nach Quantisierung | Langsamer oder Qualitätsabstriche |
| Original-BF16 / SGLang | Professionelles Deployment | Multi-GPU | Groß | Server- und Produktionseinsatz |
Veröffentlichte Belege
Hier stehen nur Erstquellen-Spezifikationen und Setups mit veröffentlichten Ergebnissen. Unveröffentlichte Felder bleiben ausdrücklich markiert, statt geschätzt zu werden.
| GPU | VRAM | System-RAM | Workflow | Auflösung | Clip | Schritte | Ergebnis / Zeit | Beleg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nicht veröffentlicht | Nicht veröffentlicht | Nicht veröffentlicht | Natives ComfyUI T2V / I2V / Ref2VA | 768p-Basis | 4–15 sec | Nicht veröffentlicht | Verfügbar in ComfyUI 0.30+ | Offizielle Spezifikation ComfyUI-H3-Dokumentation |
| 2× RTX 5090 | 2× 32 GB | 377 GiB erkannt | Verlustfreies BF16 / SGLang | 1344×768 | 5 sec | 50 | 559,67 s Generierung | Verifizierte Einrichtung SGLang-Deployment-Guide |
Community-Benchmarks lassen wir weg, bis Hardware, Workflow, Einstellungen, Ausgabe, Quelle und Testdatum vollständig nachprüfbar sind.
Die aktuelle Community-Lizenz nimmt die Vereinigten Staaten, die Europäische Union, das Vereinigte Königreich und Südkorea vom üblichen Open-Weight-Gebiet aus. Organisationen in diesen Regionen können eine Freigabe beantragen; die Verfügbarkeit der gehosteten API folgt einer eigenen Regelung.
Modelldateien
Speicherplatz und Laufzeit-VRAM sind zwei Paar Schuhe: Eine 21-GB-Modelldatei heißt nicht, dass 21 GB VRAM reichen.
| Komponente | Datei | Größe | Zielordner |
|---|---|---|---|
| FL2VA-Diffusion | minimax_h3_fl2va_pruned_int8_convrot.safetensors | 21 GB | models/diffusion_models/ |
| Text-Encoder | qwen3vl_32b_minimax_h3_nvfp4_awq.safetensors | 15.7 GB | models/text_encoders/ |
| Video-VAE | minimax_h3_video_vae_fp16.safetensors | 5.21 GB | models/vae/ |
| Audio-VAE | minimax_h3_audio_vae_fp32.safetensors | 0.61 GB | models/vae/ |
| Ref2VA-Diffusion | minimax_h3_ref2va_pruned_int8_convrot.safetensors | 21 GB | models/diffusion_models/ |
Speicheraufschlüsselung
Ordnerstruktur
Lege die Dateien in die passenden ComfyUI-Modellordner. Halte für T2V/I2V mindestens 55–60 GB frei, mit Ref2VA eher 80 GB — damit Runtime, Caches und generierte Videos Platz haben.
ComfyUI/models/ ├── diffusion_models/ (21–42 GB) ├── text_encoders/ (15,7 GB) └── vae/ (5,82 GB)
Plattformen
NVIDIA CUDA ist derzeit der praxisnächste Consumer-Pfad. Je mehr Modellteile aus dem VRAM wandern, desto wichtiger wird der System-RAM.
RAM nach Workflow
Für kompakte Workflows ist 64 GB der bessere Einstieg als 32 GB. 96–128 GB geben dem CPU-Offloading mehr Luft.
Beste aktuelle Consumer-Kompatibilität. Quantisierte Dateien und CPU-Offloading können schwächere Karten möglich machen — Tempo und Stabilität hängen vom Workflow ab.
Die SGLang-Validierung umfasst AMD Instinct MI300X und MI355X. Das ist kein Beleg für Consumer-Radeon-Karten.
Der aktuelle native ComfyUI-Pfad und die veröffentlichten Deployments sollten nicht als verifizierter Apple-Silicon-Workflow gelten.
Lokale Ausgabe
Der herunterladbare H3-Base-Checkpoint erzeugt 768p. Der dokumentierte volle 2K-Workflow ergänzt H3-Context-IR und H3-Regenerate-2K um die Basisgenerierung herum.
Herunterladbarer Basis-Checkpoint
Context IR + 2K-Regenerierung
Gehostete Ausgabespezifikation
ComfyUI
Native Vorlagen verbinden Modell-Laden, Text-Conditioning, Sampling, VAE-Dekodierung und Videoexport in einem Graphen.
FL2VA INT8-Gewichte
Qwen3-VL
Video + Audio
MP4-Ausgabe
Ausgabebeispiele
Kreative MiniMax-H3-Beispiele aus der bestehenden Produktbibliothek. Sie zeigen die Ausgabe, nicht die lokale GPU-Leistung.
Ein cineastisches Modeporträt neben einem Oldtimer bei Nacht. Warmes Feuerlicht wandert über glänzendes schwarzes Leder, während die Kamera sich behutsam auf die Person zubewegt.
Ein einzelner Schwertkämpfer quert im Morgengrauen einen nebelverhangenen Gebirgspass. Gestaffelte Gipfel treiben durch blasse Wolken, die Kamera folgt in einer langsamen, cineastischen Kamerafahrt.
Beispiel online mit MiniMax H3 erzeugt. Zeigt die Modellausgabe, nicht die lokale GPU-Leistung.
Vor dem Setup testen
Du musst nicht 42,5 GB Modelldateien laden, nur um einen Prompt zu prüfen. Starte im Browser und entscheide danach, ob sich ein lokaler Workflow lohnt.
Keine ComfyUI-Installation · Keine lokale GPU nötig
FAQ
Praxisnahe Antworten zu lokalen ComfyUI-Workflows, Low-VRAM-Experimenten, Speicherplatz und gehosteter Generierung.
MiniMax hat keine universelle Mindest-VRAM-Angabe veröffentlicht. Die Anforderung hängt von Runtime und Weight-Format ab. Für kompakte ComfyUI-Workflows sind 16 GB VRAM und 64 GB System-RAM ein brauchbarer Einstieg; 24–32 GB VRAM fühlen sich lokal alltagstauglicher an.
Experimentelle Low-VRAM-Workflows können auf 8-GB-Karten anlaufen — mit quantisierten Weights, niedrigerer Auflösung und aggressivem CPU-Offloading. Das ist kein empfohlener Standard und oft sehr langsam.
Sechzehn Gigabyte können für kompakte INT8- oder GGUF-Workflows mit CPU-Offloading reichen. Starte mit kürzeren Clips und Preview-Auflösung und plane möglichst 64 GB System-RAM ein.
Das kompakte T2V/I2V-ComfyUI-Paket liegt bei etwa 42,5 GB. Das separate Ref2VA-Diffusionsmodell bringt die Modelldateien zusammen auf etwa 63,5 GB. Zusätzlicher Freispeicher wird für Caches und generierte Videos gebraucht.
Zweiunddreißig Gigabyte sind ein experimenteller Einstieg. Vierundsechzig Gigabyte sind für quantisierte Workflows praxisnäher, 96–128 GB geben dem CPU-Offloading mehr Spielraum.
Ein stabiler Apple-Silicon-Workflow sollte derzeit nicht als offiziell verifiziert dargestellt werden. Veröffentlichte ComfyUI- und Server-Pfade zielen vor allem auf CUDA und validierte Rechenzentrums-Hardware.
Der herunterladbare H3-Base-Checkpoint erzeugt 768p. Der dokumentierte 2K-Workflow ergänzt H3-Regenerate-2K und gehostete Orchestrierung um die Basisgenerierung herum.
Der offizielle MiniMax-H3-Workflow-Guide setzt derzeit ComfyUI 0.30.0 oder neuer voraus.
Ja. Ein gehosteter MiniMax-H3-Generator führt das Modell remote aus — du brauchst nur einen aktuellen Browser und eine Internetverbindung.
Quellen und Aktualisierung
Das lokale MiniMax-H3-Ökosystem ändert sich schnell. Dateigrößen, Runtime-Support, quantisierte Builds und Hardwareverhalten können sich verschieben. Diese Seite trennt offizielle Spezifikationen von praxisnahen Deployment-Richtwerten.
Zuletzt geprüft: 8. August 2026
Lokales Setup überspringen
Prompt, Generierungsmodus, Bild, Seitenverhältnis, Dauer und die MiniMax-H3-Modellwahl bleiben erhalten, wenn du zum Online-Generator weitergehst.